Tiergestützte Therapie
Mein angehender Therapiehund Maja, eine Labradoodle Hündin, absolviert zur Zeit im Münsteraner Institut für tiergestützte Therapie die Ausbildung der Steinfurter Therapiebegleithundemethode. Sie ist eine ausgesprochen ruhige und ausgeglichene Hündin. Aufgaben eines Therapiebegleithundes:
• Therapiemittel • Brücke zum Kontaktaufbau
• Rollenspielteilnehmer • Konzentrator oder
• Sprechmotivator • Entspannungshilfe
Maja dient nicht zum allgemeinen Streichelhund der Praxis, sie kommt nur dann zum Einsatz, wenn wir damit einen deutlichen therapeutischen Zweck erfüllen können. Sie wird regelmäßig tierärztlich untersucht, unterliegt den bestehenden Hygienemaßnahmen, ist versichert und geimpft.
Die tiergestützte Therapie versteht sich als Hilfsmittel, lenkt jedoch die Aufmerksamkeit der Therapeutin nicht von der Therapie und dem Patienten ab. Hierbei spielt das Miteinander von Therapeutin und Hund als speziell ausgebildetes Therapiebegleithund-Team eine entscheidende Rolle. Der Therapiebegleithund steht nicht stellvertretend für alle Hunde. Es kann mit ihm vieles gemacht werden, was bei anderen Hunden nicht möglich ist. Fremden Hunden sollte daher immer mit dem nötigen Respekt begegnet werden. Bei der Arbeit mit einem Therapiebegleithund treten die Sprachschwierigkeiten und damit verbundene Probleme der Kinder und Erwachsenen in den Hintergrund. |